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QR - onemarkets by UniCredit

Glossar

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  • Quanto

    Quanto bezeichnet eine spezielle Art der Währungssicherung, bei der eine Fremdwährung in einem festgelegten Verhältnis (meist 1:1) in die Ausgabewährung umgerechnet wird. Für diese Währungssicherung wird allerdings meist eine Quantogebühr erhoben.

  • Range

    Als Range wird eine bestimmte Bandbreite mit einer festgelegten Kursober- und Kursuntergrenze bezeichnet.

  • Rating

    Spezielle Agenturen bewerten die Kreditwürdigkeit (Bonität) eines Schuldners. Je besser diese Einstufung, also das Rating, ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass der Schuldner finanzielle Verpflichtungen erfüllen kann. Die international bedeutendsten Ratingagenturen sind Moody’s, Standard & Poor’s sowie Fitch. Kriterien für ein Rating sind etwa die aktuelle Verschuldungssituation, Standortbedingungen und die Unternehmensstrategie.

  • Referenzpreis

    Der Referenzpreis beschreibt den zur Berechnung des Auszahlungsbetrags heranzuziehenden Preis bzw. Kurs des Basiswerts am Bewertungstag oder den Bewertungstagen.

  • Referenzzinssatz

    Beim Referenzzinssatz handelt es sich um den repräsentativen, meistens kurz- bis mittelfristigen Zinssatz, an dessen Veränderungen sich andere Zinssätze orientieren. Zu den wichtigen internationalen Referenzzinssätzen gehören der Euribor (Euro Interbank Offered Rate) und der Libor (London Interbank Offered Rate).

  • Rendite

    Die Summe aller Einkünfte aus einem Wertpapier wird als Rendite bezeichnet. Sie ist die Kennzahl für die Rentabilität, für den Ertrag eines Wertpapiers, ausgedrückt in Prozent des angelegten Kapitals.

  • Renten

    Renten ist der Sammelbegriff für alle zinstragenden bzw. -bringenden Staatsanleihen.

  • Restlaufzeit

    Die Restlaufzeit beschreibt den verbleibenden Zeitraum bis zum Verfall von Optionsrechten bzw. bis zur Fälligkeit von Wertpapieren.

  • REX®

    REX® ist die Abkürzung für Deutscher Rentenindex, der einen repräsentativen Ausschnitt des deutschen Rentenmarktes wiedergibt. Er wird auf Basis der Kassakurse von 30 gängigen Anleihen und Obligationen des Bundes und der Treuhandanstalt an der Frankfurter Wertpapierbörse berechnet.

  • Rho

    Rho ist eine Kennzahl, die die Sensitivität des Optionspreises gegenüber Veränderungen des Zinsniveaus misst.

  • Risikoindikator

    Der Gesamtrisikoindikator stellt auf einer Skala von 1 bis 7 das Risiko dar, das der:die Anleger:in mit dem Finanzprodukt eingeht. Je höher der Wert, umso höher das mit dem Investment verbundene Risiko. Der Indikator hilft, das mit dem Produkt verbundene Risiko im Vergleich zu anderen Produkte besser einzuschätzen. Dieser Risikoindikator beruht auf der Annahme, dass Sie das Produkt bis zur Fälligkeit halten. Wenn Sie die Anlage frühzeitig auflösen, kann das tatsächliche Risiko erheblich davon abweichen und Sie erhalten unter Umständen weniger zurück. Der Risikoindikator wird auf den jeweiligen Produktseiten im onemarkets-Portal sowie im jeweiligen Basisinformationsblatt ausgewiesen (siehe auch Basisinformationsblatt oder KID).

  • Risikoklasse

    Risikoklassen sind Kategorien, anhand derer das mit einer Anlage verbundene Risiko für den:die Investor:in eingeordnet wird. HypoVereinsbank onemarkets definiert diese Kategorien mithilfe des Value-at-Risks. Die Risikoklasse eines Anlageprodukts kann sich während der Laufzeit verändern, z. B. durch Kursschwankungen des Basiswertes.

  • Rollen

    Rollen kommt besonders im Gebiet der Rohstoffinvestments vor. Hier sichert sich der:die Anleger:in mit einem Terminkontrakt eine bestimmte Menge eines Rohstoffs zu einem bestimmten Zeitpunkt. Läuft dieser Kontrakt aus, ist es meist nicht im Sinne des:der Anleger:in, den Rohstoff tatsächlich geliefert zu bekommen. Daher wechselt man rechtzeitig vor Ablauf des Terminkontrakts in einen neuen Kontrakt mit längerer Laufzeit. Diesen Vorgang bezeichnet man als Rollen. Wenn der folgende Future-Kontrakt günstiger ist, macht der:die Investor:in einen Rollgewinn (Backwardation), ist er teurer, gibt es einen Rollverlust (Contango).

  • Rückzahlungslevel

    Kursschwelle, bei deren Erreichung zu einem festgelegten Zeitpunkt die Laufzeit eines Express-Zertifikats vorzeitig beendet wird und eine Auszahlung des in den Emissionsbedingungen festgelegten Auszahlungsbetrags erfolgt.

  • Rückzahlungstermin

    Der Tag, an dem der Emittent am Ende der Laufzeit eines Finanzinstruments die Zahlung bzw. im Fall der physischen Lieferung eines Wertpapiers die Lieferung an das Clearingsystem zur Weiterleitung an die Anleger:innen vornimmt.

  • Reverse-Bonus-Cap-Zertifikat

    Reverse-Bonus-Cap-Zertifikate können sich z. B. auf Aktien oder Indizes beziehen. Sie haben eine feste Laufzeit und werden am Rückzahlungstermin fällig. Am anfänglichen Beobachtungstag wird der Referenzpreis festgestellt. Aus diesem Wert werden der Basispreis, die Barriere, der Cap (obere Kursgrenze) und das Reverse-Level berechnet. Der Basispreis ist für die Berechnung der Basiswertentwicklung relevant. Die Barriere federt Kurssteigerungen des Index ab. Das Reverse-Level gibt an, ab welchem Kurs der:dem Anlegenden ein Totalverlust entsteht. Der Cap gibt an, ab welchem Wert Anlegende nicht mehr von Kursrückgängen des Basiswertes profitieren. Während des Beobachtungszeitraums wird der Kurs des Basiswertes fortlaufend (auch untertägig) beobachtet. 

    Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Möglichkeiten:

    - Der Kurs des Basiswertes ist während des Beobachtungszeitraums nie auf Höhe der oder über die Barriere gestiegen. Die:Der Anlegende erhält am Rückzahlungstermin den Bonusbetrag bzw. den maximalen Rückzahlungsbetrag. Eine negative Basiswertentwicklung wirkt sich positiv für die:den Anlegende:n aus.

    - Der Kurs des Basiswertes ist während des Beobachtungszeitraums mindestens einmal auf Höhe der oder über die Barriere gestiegen. Die:Der Anlegende erhält am Rückzahlungstermin den Nennbetrag, multipliziert mit der umgekehrten Basiswertentwicklung (Reverse-Level minus Referenzpreis am letzten Beobachtungstag geteilt durch Basispreis). Eine positive Basiswertentwicklung wirkt sich negativ für die:den Anlegende:n aus. Sobald sich der Referenzpreis gegenüber dem Basispreis mindestens verdoppelt hat, d. h. der Referenzpreis am letzten Beobachtungstag auf Höhe des oder über dem Reverse-Level liegt, entsteht der:dem Anlegenden ein Totalverlust. Die Rückzahlungshöhe ist auf den maximalen Rückzahlungsbetrag begrenzt.

    Im Falle einer Insolvenz des Emittenten, d. h. Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit, kann es zu Verlusten bis hin zum Totalverlust kommen.

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