Erfahren Sie mehr über die Funktionsweise der Produkte.
Optionsscheine - onemarkets by UniCredit
Die Funktionsweise im Detail
Optionsscheine sind der Klassiker unter den Hebelprodukten. Sie bieten hohe Gewinnchancen, aber auch entsprechend hohe Risiken. Mit Optionsscheinen können Anleger:innen mit Hebelwirkung – also überproportional – von Kursbewegungen des zugrunde liegenden Basiswertes profitieren. Je nach Markterwartung gibt es zwei Varianten:
- Anleger:innen erwarten steigende Kurse (Long) = Call-Optionsschein
- Anleger:innen erwarten fallende Kurse (Short) = Put-Optionsschein
Basiswert können unter anderem Aktien, Indizes, Rohstoffe und Währungen sein. Die Gewinnchancen von Call-Optionsscheinen sind theoretisch unbegrenzt.
Bei Put-Optionsscheinen gibt es hingegen eine „natürliche“ Gewinngrenze, weil der Kurs eines Basiswertes nie unter Null fallen kann. Das maximale Verlustrisiko ist bei Optionsscheinen immer auf das eingesetzte Kapital begrenzt.
Optionsscheine richten sich an Anleger, die eine klare Meinung zur zukünftigen Wertentwicklung des Basiswertes haben und bereit sind, für hohe Chancen entsprechend hohe Risiken in Kauf zu nehmen.
Unser Angebot an Optionsscheinen finden Sie hier:
Bitte beachten Sie: Sofern innerhalb dieses Videos die UniCredit Bank AG genannt ist, handelt es sich dabei um die UniCredit Bank GmbH. Die UniCredit Bank AG hat ihre Rechtsform von einer AG in eine GmbH geändert und ist jetzt die UniCredit Bank GmbH.
Chancen
- Chance auf überproportionale Gewinne durch Hebelwirkung.
- Investments sind bereits mit kleinen Beträgen möglich.
Risiken
- Anleger:innen tragen das Risiko überproportionaler Kursverluste.
- Berechnung der Optionsschein-Preise ist während der Laufzeit aufgrund der preisbeeinflussenden Faktoren komplex.
- Emittentenausfallrisiko: Totalverlust ist im ungünstigsten Fall möglich.
Begriffsdefinition
Eine Option verbrieft das Recht, aber nicht die Verpflichtung, ein bestimmtes Wertpapier – z. B. eine Aktie – zu einem vorher vereinbarten Preis zu kaufen (Kaufoption oder Call) oder zu verkaufen (Verkaufoption oder Put).
Hebelwirkung
Ein Indiz für die Hebelwirkung bietet das Omega. Das Omega gibt an, um welchen Faktor sich ein Optionsschein stärker bewegt als der zugrunde liegende Basiswert. Bei einer Bewegung des Basiswerts um 1 Prozent verändert sich beispielsweise ein Produkt mit einem Omega von 5 entsprechend um 5 Prozent. Das Omega wirkt dabei in beide Richtungen, also sowohl bei Kurssteigerungen als auch bei Kursverlusten.
Innerer Wert vs. Zeitwert
Der Kurs von Optionsscheinen setzt sich aus dem sogenannten Inneren Wert und dem Zeitwert zusammen. Der Innere Wert gibt den Preis an, den Sie bei einer Ausübung des Optionsrechts zum aktuellen Zeitpunkt bekommen würden und berechnet sich wie folgt:


Ergibt sich nach diesen Berechnungen ein positives Ergebnis, so liegt der Optionsschein im Geld, ist das Ergebnis negativ, ist er aus dem Geld. Wenn das Ergebnis gleich Null ist, dann liegt die Option am Geld.
Der Zeitwert entspricht der Differenz aus dem Optionsscheinkurs und dem Inneren Wert.
Einflussfaktoren während der Laufzeit
Die Höhe des Zeitwerts wird während der Laufzeit in erster Linie durch die folgenden Einflussfaktoren bestimmt:
- Restlaufzeit
- Erwartete (implizite) Volatilität (Kennzahl für die Häufigkeit und Intensität von Preisschwankungen eines Basiswertes, errechnet auf der Grundlage von prognostizierten Preisen des Basiswertes)
- Zinsniveau
- Basispreis
- Dividenen
Dadurch ist die Berechnung des Optionsschein-Preises relativ komplex und nicht immer einfach nachzuvollziehen.
Weiterführende Informationen
Unsere Produktbroschüre liefert Ihnen weitere Informationen zur Funktionsweise sowie Chancen und Risiken.
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