Erfahren Sie mehr über die Funktionsweise der Produkte.
Mini Futures - onemarkets by UniCredit
Die Funktionsweise im Detail
Mini-Futures zählen zu den Hebelprodukten und bieten somit hohe Gewinnchancen, aber auch entsprechend hohe Risiken. Sie bieten Anleger:innen die Möglichkeit, mit Hebelwirkung – also überproportional – von Kursbewegungen des zugrunde liegenden Basiswertes zu profitieren. Je nach Markterwartung gibt es zwei Varianten:
- Anleger erwartet steigende Kurse (Long) = Mini-Future-Bull
- Anleger erwartet fallende Kurse (Short) = Mini-Future-Bear
Basiswert kann unter anderem eine Aktie oder Index sein. Die Laufzeit ist theoretisch unbegrenzt. Allerdings verfügen Mini-Futures über einen Basispreis und eine Knock-out-Barriere. Der Basispreis ist der Kurs, zu dem der:die Anleger:in die Aktie oder den Index – angepasst um das Bezugsverhältnis – kaufen (Bull) oder verkaufen (Bear) kann. Wird die Knock-out-Barriere berührt oder unter- (Bull) bzw. überschritten (Bear), wird das Produkt fällig und zum Restwert zurückgezahlt.
Mini-Futures richten sich an Anleger:innen, die eine klare Meinung zur zukünftigen Wertentwicklung des Basiswertes haben und bereit sind, für hohe Chancen entsprechend hohe Risiken in Kauf zu nehmen.
Unser Angebot an Mini-Futures finden Sie hier:
Bitte beachten Sie:
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbozertifikaten. Turbozertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Chancen
- Chance auf überproportionale Gewinne durch Hebelwirkung.
- Transparente und einfach nachzuvollziehende Preise.
Risiken
- Anleger:innen tragen das Risiko überproportionaler Kursverluste.
- Knock-out-Risiko: Wird die Knock-out-Barriere verletzt, erfolgt die Rückzahlung eines Restwertes. Es entstehen deutliche Verluste bis hin zum Totalverlust.
- Der Emittent UniCredit Bank AG hat wegen der unbegrenzten Laufzeit ein Kündigungsrecht.
- Emittentenausfallrisiko: Totalverlust ist im ungünstigsten Fall möglich.
Preisberechnung
Bei Mini-Futures ergibt sich der Preis aus der Differenz zwischen dem aktuellen Kurs des Basiswerts und dem Basispreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses. Er kann ganz einfach berechnet werden:


Hebelwirkung
Der Hebel gibt an, um welchen Faktor sich ein Mini-Future stärker bewegt als der zugrunde liegende Basiswert. Bei einer Bewegung des Basiswerts um 1 Prozent verändert sich beispielsweise ein Produkt mit einem Hebelfaktor von 5 entsprechend um 5 Prozent. Der Hebel wirkt dabei in beide Richtungen, also sowohl bei Kurssteigerungen als auch bei Kursverlusten. Der Hebel lässt sich ganz einfach berechnen:

Basispreis ≠ Knock-out-Barriere
Die Knock-out-Barriere bei Mini-Futures ist dem Basispreis entweder vorgelagert (Bull) oder nachgelagert (Bear). Daher wirkt sie de facto wie eine Stop-Loss-Schwelle. Wird sie verletzt, wird das Wertpapier automatisch zurückgezahlt. In diesem Fall erhält der:die Anleger:in einen Restwert. Die Höhe bemisst sich nach der Auflösung der Absicherungsposition seitens des Emittenten. Der Wert kann dabei (deutlich) niedriger ausfallen als die Differenz aus Knock-Out-Barriere und Basiswert suggeriert.
Die nachfolgende Grafik verdeutlicht ein Knock-out-Ereignis am Beispiel eines Mini-Future-Bull.

Anpassung erforderlich
Durch die unbegrenzte Laufzeit können die Finanzierungskosten des Emittenten nicht in den Preis eines Mini-Futures eingerechnet werden. Diese werden deshalb täglich über eine Anpassung des Basispreises in Rechnung gestellt. Die Knock-out-Barriere wird in der Regel monatlich angepasst.
Weiterführende Informationen
Unsere Produktbroschüre liefert Ihnen weitere Informationen zur Funktionsweise sowie Chancen und Risiken.
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